Green Cleaning Teppiche

Beim Reinigen von Polstern, Matratzen und Teppichen soll es meist rasch gehen. Dementsprechend sollen Reinigungssubstanzen hochwirksam sein, damit der Teppichboden schnell wieder wie neu aussieht und vielleicht auch noch angenehm nach frischen Limonen duftet. Hinzu kommt, dass insbesondere Textilfußböden meist stark verschmutzt sind, oft über Monate oder Jahre hinweg nur mit dem Staubsauger behandelt werden. Fett- und andere Stoffe werden tief eingetreten, Flecken lassen sich oft nur sehr schwer entfernen. Fettalkoholsulfate und -ethoxylate, Nitrilotriessigsäure oder Trinatriumsalze greifen aggressiv reinigend in das Gewebe ein. Chemietoxine wie Tetrachlorethylene gelten mit anderen Stoffen zusammen als Krebs oder Leukämie auslösend. Sie bilden mit den ohnehin in Polstermöbeln oder Teppichböden eingepressten Substanzen ein hochgiftiges Milieu, das für Babys und Kleinkinder bedrohlich werden kann, die darauf herumkrabbeln. Mehr als 90 Prozent der bei uns verlegten Teppichböden bestehen aus Kunstfasern wie Polyacryl, Polyamid oder Polyester, die ohnehin reich an Giftstoffen und nicht atmungsaktiv sind. Sie strotzen spätestens nach mehrjährigem Gebrauch von Reinigungsmitteln, von Flammschutz- und Imprägniermitteln, Kunstharzen und Weichmachern sowie von Motten, Mikroben und Pilzen. Verlegt werden sie mit Klebern, die ihre Chemietoxine ebenfalls ausdünsten. Eingebaute Kompaktschaumrücken in Sofas und Sesseln verströmen unbeirrbar Tag und Nacht ihre Toxine aus Schaumbildnern, Konservierungsstoffen, hochallergischen Vulkanisiersubstanzen und Stabilisatoren. Zusammen mit den Reinigungsgiften entsteht auf diese Weise eine massive Umwelt- und Gesundheitsbelastung.


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